Montessori-Schule Altach gewinnt Chancenpreis

von Heinz Grabher

Alle TeilnehmerInnen des Chancenpreises 2014. Foto: www.vorarlberg.at Werner Micheli
Alle TeilnehmerInnen des Chancenpreises 2014. Foto: www.vorarlberg.at Werner Micheli

Beim diesjährigen Wettbewerb im Rahmen von "Chancen leben! Ich bin dabei." suchte das Land Vorarlberg ein gelungenes Beispiel von Inklusion in den Bildungseinrichtungen. Eine unabhängige Jury kürte die Freie Montessori Schule in Altach zum Sieger. Überreicht wurde der Preis am 3. Dezember von Landesrat Christian Bernhard.

Neben den GewinnerInnen des Chancenpreises präsentierte Moderatorin Heidi Schuster-Burda auch verschiedene Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Und hier gab es neben viel Lob auch zwei Kritikpunkte, die laut Moderatorin auch erwähnt werden sollten.

Die lauteten: Ein Schulplatz im Heimatsprengel ist für ein Kind mit Behinderung ganz schwierig zu bekommen. Und ohne großes Engagement der Eltern wäre es nicht möglich gewesen, die Kinder in den Regelschulen unterzubringen.

Dass diese Kritik auch Platz in der Siegesfeier fand, freute Reiz-Obmann Andreas Guth: „Ich war nun auf vielen offiziellen Veranstaltungen im Ländle und habe das Gefühl, Inklusion ist immer mehr auf dem Vormarsch.“

Die Preisträger des Chancenpreises 2014:
1. Platz: Freie Montessori Schule, Altach
2. Platz: Zwerga Werkstatt, Raggal
3. Platz: Mittelschule Dornbirn-Bergmannstraße
Anerkennungspreis: Mittelschule Feldkirch-Oberau.

Neun Geschichten von Kindern mit Behinderung aus verschiedenen Bildungseinrichtungen wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Kinder im Alter von einem Jahr bis 14 Jahren wurden in Spielgruppen, Kindergärten und Schulen besucht. Eine Schriftstellerin führte Interviews mit Kindern, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen und verfasste Geschichten darüber.

Weitere Informationen und alle Geschichten siehe auf www.vorarlberg.at/chancenleben
Presseaussendung des Landes

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