Zentrum für Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung Vorarlberg

von Andreas Guth

Ein hoher Raum mit gewölbter Decke und Säulenreihe entlang des Stiegenaufgangs. Ein roter Teppich belegt die lange Stiege. Vor der Stiege Andreas Guth dreht sich dem Fotografen zu. Ein Lüster mit vielen Lichtern erhellt den Raum.
Ein hoher Raum mit gewölbter Decke und Säulenreihe entlang des Stiegenaufgangs. Ein roter Teppich belegt die lange Stiege. Vor der Stiege Andreas Guth dreht sich dem Fotografen zu. Ein Lüster mit vielen Lichtern erhellt den Raum.

Inklusion gelingt nicht nur durch neue Gesetze. Inklusion gelingt, wenn die Barrieren abgebaut werden – auf den Straßen, in den Köpfen. Darin besteht ein großer Teil unserer Arbeit. Das versuchen wir durch unser Lebens-Beispiel, durch unsere Veranstaltungen zu bewirken. Ein Rückblick auf das Jahr 2014.

Inklusion – wenn ich den Blick auf die Nähe richte, auf Vorarlberg, auf meinen unmittelbaren Lebensraum – dann ist Inklusion für mich, ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung in Vorarlberg zu ermöglichen.

Ein wichtiges Instrument dabei ist die Persönliche Assistenz. Und das ist ein anderer großer Teil unserer Arbeit. Wir bemühen uns mit dem Land Vorarlberg, ein Konzept zur Persönlichen Assistenz für alle Menschen mit Behinderung in Vorarlberg zu verwirklichen. Im Pilotprojekt vermitteln wir seit dem Frühjahr 2010 Persönliche Assistenz. Dabei stoßen wir immer wieder an Grenzen – an äußere und an innere. Und wir stehen vor neuen Herausforderungen, denen wir uns stellen.

Das Jahr 2014 – wir vergrößerten und verstärkten den Büro-Standort in Dornbirn; Sabrina Nitz kehrte aus der Karenz zurück und steht wieder als Koordinatorin zur Verfügung; die Fragen an die Parteien beim Sommerreizfest und das Projekt mit FM4 für Licht ins Dunkel bedeuten für mich die Glanzpunkte des vergangenen Jahres.

Dabei fällt es mir schwer eine Reihung bei unseren Veranstaltungen zu machen. Wir organisierten ja auch den bereits sechsten Krüppelball; wir beteiligten uns beim Maturaprojekt „Mensch ist Mensch – wir sind alle auf einer Stufe“ der HAK Feldkirch; wir diskutierten über die „UN-Konvention für Alle“; auch auf die Hocks und auf unser Kino möchte ich nicht verzichten.

Ich möchten nun ein paar Vereinszahlen von Reiz – Selbstbestimmt Leben präsentieren.

Das Reiz-Team absolvierte rund 30 Sitzungen. In diesen Sitzungen wurde das Programm des Jahres geplant und organisiert. Sieben Themenveranstaltungen, Krüppelball und Sommerreizfest sowie die Mitwirkung in der Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Persönliche Assistenz in Österreich zählen dabei zu den Höhepunkten der Arbeit.

Im gesamten Jahr waren 78 AssistentInnen für 52 KundInnen tätig und leisteten rund 15.000 Assistenzstunden. Fünf Peer-CounselerInnen standen für 84 Peerberatungsstunden zur Verfügung.

Die Besuchsfrequenz unserer Homepage betrug durchschnittlich 1.200 Besucher im Monat.

Mein Dank gilt allen MitarbeiterInnen und Vorstandsmitgliedern im Reiz-Team, ohne die diese Ergebnisse nicht möglich wären:
Danke an Eberhard Zumtobel für die Moderation der Generalversammlung und seinen fotografischen Blick.
Danke an Markus Ender, der die Finanzen im Auge behält und die EDV betreut.
Danke an Julia Fischbach und Marco Walch für die übersichtlichen Protokolle der Sitzungen.
Danke an Reinhard Zischg für die Bereicherung der Veranstaltungsorganisation und seine reizenden Impulse.
Danke an alle Beiräte für ihre erfrischenden Ideen und produktiven Diskussionsbeiträge.
Danke an Sabrina Nitz für die Koordination und die Verwaltung der Persönlichen Assistenz.
Danke an Juliane Amann für die reibungslose Abwicklung der Assistenz-Abrechnungen.
Danke an Süleyman Kurt für das Füttern der Homepage mit Texten und Bildern.
Danke an Barbara Ghesla für die Betreuung des Telefons und der Besucher.
Danke an unseren Assistent Heinz Grabher für seine Geduld und kompetentes Assistieren.
Danke an Karin Lucian für ihr Mittwochs-Engagement im Büro.
Dank an Artner und Mohren die stillen Unterstützer und Visionäre.
Danke an unseren Vermieter Hermann Kramer für seine Geduld und Aufmerksamkeit für unsere Bedürfnisse, sowie für seine tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung unserer Büroraumgestaltung.
Danke an alle Vereinsmitglieder für den Besuch unserer Veranstaltungen und die Impulse ihrer Feedbacks.

Das Projekt Reiz – Selbstbestimmt Leben in der heutigen Form wird unterstützt durch das Land Vorarlberg. Hier geht mein Dank an Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrat Christian Bernhard und die neue Leiterin der Abteilung IVa, Elisabeth Tschann, sowie an Klaudia Mangeng und Gerhard Vonach von der Unternehmensberatung Vonach.

Obmann Andreas Guth

Schwerpunkte Reiz 2014

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