Vorarlberger Chancenpreis 2008

von Süleyman Kurt und Heinz Grabher

Foto Alexandra Serra Reiz Team mit Claudia Fessler, Süleyman Kurt und Heinz Grabher sitzen in der ersten Reihe und lauschen den Worten des Landesstatthalters Wallner
Foto Alexandra Serra Reiz Team mit Claudia Fessler, Süleyman Kurt und Heinz Grabher sitzen in der ersten Reihe und lauschen den Worten des Landesstatthalters Wallner

Die Vorarlberger Landesregierung lud am 24. März 2009 im Landhaus in Bregenz zum „Treffpunkt ich bin dabei" mit Überreichung des Vorarlberger Chancenpreises 2008. Beim Wettbewerb beteiligte sich auch Reiz und stellte zwei Jurymitglieder. Gesucht waren Unternehmen und Personen, die die Integration von Menschen mit Behinderung in der Freizeit unterstützen.

Bevor Landesstatthalter Markus Wallner die Veranstaltung eröffnen konnte kämpften sich unsere Mitarbeiter Claudia, Sülo und Heinz einen Weg durch den vollen Saal. Der Durchgang war für zwei Rollstuhlfahrer zu eng. Also kamen wir durch den Eingang der Referenten in den Saal, stapelten ein paar Stühle an den Rand und saßen schlussendlich in der ersten Reihe.

Das Tanzhaus Hohenems unter der Leitung von Britta Hafner von der Turnerschaft Hohenems und Liba Selner von der Lebenshilfe führte eine beachtliche Performance durch und bildete neben der Preisverleihung einen Höhepunkt des Abends. Die meisten Einreichungen für den Chancenpreis gab es in der Kategorie Vereine und private Initiativen - da ging sich diesmal kein Preisrang für Reiz aus.

Die ersten Preisträger:

Vereine und private Initiativen: Eltern-Kind-Zentrum Feldkirch

Gewerbliche u. öffentliche Freizeiteinrichtungen: Bildungshaus St. Arbogast

Gastronomie und Hotellerie: Gastbetrieb Zämma ghöra in Dornbirn

Engagement von Einzelpersonen: Erich Schneider

Weitere Infos unter: http://www.vorarlberg.at/pdf/gewinnerchancenpreis08.pdf

In seiner Rede bedankte sich Landesstatthalter Wallner bei allen Teilnehmern des Wettbewerbs, machte nochmal Werbung für die Kampagne „Chancen Leben - ich bin dabei" des Landes und ging kurz auf die österreichische Justiz ein: „Es darf kein Kind mit Behinderung als Schadensfall gelten vor dem österreichischen Recht - das ist nicht Recht. Wir müssen diese Entscheidung wieder zu Fall bringen."

Die Moderatorinnen Heidi Schuster-Burda und Martina Rüscher informierten über die nächsten Schritte der Kampagne. Der Schwerpunkt in diesem Jahr wird auf Kinder und Jugendliche gelegt. Als Chancenpreis 2009 wird ein Literaturwettbewerb (für Schüler und Erwachsene) mit Kurzgeschichten über behinderte Menschen durchgeführt. Über einen Zeichenwettbewerb sollen diese Kurzgeschichten illustriert werden.

Wir werden die nächste Veranstaltung des Landes über die Kampagne „Chancen Leben - ich bin dabei" besuchen und sind gespannt, ob die Organisatoren dann mehr Platz für Rollstuhlfahrer einräumen. Die Chance lebt...

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