Behindertenanwalt Erwin Buchinger in Vorarlberg

von Heinz Grabher

Behindertenanwalt Erwin Buchinger flankiert von den beiden reizenden Rollstuhlfahrerinnen Claudia Fessler und Sabrina Nitz beim Besuch in Vorarlberg.
Behindertenanwalt Erwin Buchinger flankiert von den beiden reizenden Rollstuhlfahrerinnen Claudia Fessler und Sabrina Nitz beim Besuch in Vorarlberg.

Im Mai 2010 machte Erwin Buchinger, Österreichs Bundesanwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, halt in Bregenz. Er lud ein zu einem Informationstreffen, das die Reiz-Mitarbeiterinnen Sabrina Nitz und Claudia Fessler für den Verein nützten. Seine Themenschwerpunkte für die kommenden vier Jahre: Arbeit, Bildung und Barrierefreiheit.

Für Erwin Buchinger liegt die Aufgabe des Behindertenanwaltes des Bundes in Gleichstellungsarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb meldet er sich häufig zu tagesaktuellen Themen zu Wort, wie z.B. den Sonderschulen. Im Gespräch mit ihm zeigt sich, dass Vorarlberg in Sachen Integration  bei Arbeit und Bildung an letzter Stelle in Österreich liegt. Außerdem gibt es kaum Schlichtungen in Vorarlberg. Dies soll sich in Zukunft ändern. Dabei hofft er auf die Hilfe der Betroffenen.

Barrierefreiheit in Gebäuden und im Verkehr ist einer seiner Schwerpunkte. Sabrina Nitz übergibt ihm dazu den Forderungskatalog, der im Frühjahr von Betroffenen bei der Reiz-Veranstaltung „Öffentliche Verkehrsmittel – Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung“ zusammengestellt wurde.

Persönliche Assistenz ist für Buchinger „ein ganz wichtiges Instrumentenbündel, um das Recht auf selbstbestimmtes Leben, auf Inklusion, auf volle Teilhabe in der Gesellschaft auch umzusetzen. Und es sollte mit Rechtsanspruch ausgestattet werden, das unterstütze ich ausdrücklich.“ Zur Vereinheitlichung der Standards zwischen den Bundesländern soll eine Artikel 15a Vereinbarung getroffen werden.

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