Selbsthilfe Vorarlberg – ein echter Riebel

von Heinz Grabher

Beim Tisch der Arbeitsgruppe von Andreas Guth und Claudia Fessler. Rechts im Bild lachen die Obfrau der Selbsthilfe Vorarlberg Karin Kaufmann und deren Geschäftsführerin Isabella Tschemernjak in die Kamera.
Beim Tisch der Arbeitsgruppe von Andreas Guth und Claudia Fessler. Rechts im Bild lachen die Obfrau der Selbsthilfe Vorarlberg Karin Kaufmann und deren Geschäftsführerin Isabella Tschemernjak in die Kamera.

Fast vollzählig erschienen die Vertreter der unterschiedlichsten Selbsthilfe-Organisationen Vorarlbergs am 16. Jänner beim „Neujahrs-Empfang" der Vorarlberger Landesregierung im Treffpunkt an der Ach in Dornbirn. Karl-Heinz Marent eröffnete dieses Arbeitstreffen mit einem kulinarischen Vergleich: die Selbsthilfe ist einfach und gut - wie der Vorarlberger Riebel. Die Ideen von Reiz zum „Selbsthilfe-Riebel" brachten Andreas Guth, Claudia Fessler und Heinz Grabher mit.

Die neue Obfrau der Vorarlberger Selbsthilfe, Karin Kaufmann, wünscht allen für das Jahr 2010 eine konstruktive Zusammenarbeit und stellte in ihrem Konzept die geplante Öffentlichkeitsarbeit vor. Alle Selbsthilfegruppen sind aufgerufen sich zu präsentieren. Diese Informationen sollen auf einer neuen Webseite der Service und Kontaktstelle der Vorarlberger Selbsthilfe veröffentlicht werden. „Die Vernetzung aller Gruppen und Vereine und der Informationsaustausch, sind erstes Ziel der neuen Vereinsführung", so Kaufmann. Dabei macht sie eine klare Abgrenzung: „Wir können jedoch nicht die Vertretung der Selbsthilfegruppen sein. Wir sind Service und Kontaktstelle und übernehmen Öffentlichkeitsarbeit sowie Weiterbildungsveranstaltungen für Selbstvertreter."

Selbstvertreter aus dem Raum Bludenz wünschen sich vermehrte Arbeit für die Selbsthilfegruppen von Feldkirch bis zum Arlberg. Während im Unterland die Selbsthilfe Vorarlberg stark und gut präsent ist, gäbe es kaum eine Präsenz im „Dschungel" des Oberlandes. Das verspricht die neue Vereinsführung zu ändern.

Hermann Böckle bedankt sich in seinem Schlusswort bei allen Anwesenden für ihre Mitarbeit und erinnert die neue Obfrau Karin Kaufmann daran „langsam zu gehen und nicht zu viel auf einmal" zu wollen. Die Selbsthilfe-Fachtagung soll weiter vom Land mitfinanziert werden. Zuruf aus dem Publikum: „Bitte an einem mit öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbaren Ort!" Karl-Heinz Marent nimmt diese Bitte gerne auf in das Protokoll des Neujahrstreffens.

In der Arbeitsgruppe bringt Andreas Guth die Idee ein, die Räumlichkeiten beim Treffpunkt an der Ach für Reiz-Veranstaltungen zu nutzen. Außerdem könnte Reiz ein Seminar zur Ausbildung zum Peer-Counseler für alle Selbsthilfegruppen anbieten. Der Vereinsvorstand von Reiz wird diese Punkte in der nächsten Sitzung besprechen.

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