Schach-Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung

von Heinz Grabher

Drei Schachfiguren in Gold: König, Läufer, Springer stehen im Zentrum des Bildes. Daneben das Zeichen für RollstuhlfahrerIn,Gehörlose und Blinde. Darunter steht der Schriftzug 1st World Chess Championship for Disabled.
Drei Schachfiguren in Gold: König, Läufer, Springer stehen im Zentrum des Bildes. Daneben das Zeichen für RollstuhlfahrerIn,Gehörlose und Blinde. Darunter steht der Schriftzug 1st World Chess Championship for Disabled.

Derzeit findet in Dresden die erste Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung im Schach statt. Mehr als 70 TeilnehmerInnen kämpfen um den vom Weltschachbund FIDE offiziell anerkannten Titel „Schachweltmeister für Menschen mit Behinderung“.

Der Weltschachbund bemüht sich derzeit, Schach als Disziplin bei den Paralympics durchzusetzen. Schon im vergangenen Jahr fanden in Dresden die ersten "Weltspiele" im Schach für Menschen mit Behinderungen statt. Inzwischen hat die FIDE dem Schach für Behinderte noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Der deutsche Großmeister Thomas Luther wurde vom Weltschachbund als Berater für das Gebiet "Schach für Menschen mit Behinderung (Chess for Disabled)" eingesetzt.

Gemäß den Vorbildern aus anderen Sportarten werden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt, bzw. gehören einem der drei Behindertenorganisationen an.

IPCA: International Physically Disabled Chess Association (Welt-Schachbund für Menschen mit Körperbehinderung)
ICCD: International Chess Committee of the Deaf (Welt-Schachbund für Gehörlose)
IBCA: International Braille Chess Association (Welt-Schachbund für Blinde und Sehbehinderte)

Die Spiele werden zum Teil live im Internet übertragen. Aus Österreich ist leider kein/e Teilnehmer/in dabei.

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