Neuregelung Behindertenfahrdienst

von Heinz Grabher

Eine junge Frau sitzt in einem Fahrzeug am Steuer und hält das Lenkrad sicher mit beiden Händen. Ihre blauen Augen lächeln in die Kamera.
Eine junge Frau sitzt in einem Fahrzeug am Steuer und hält das Lenkrad sicher mit beiden Händen. Ihre blauen Augen lächeln in die Kamera.

Der Behindertenfahrdienst in Vorarlberg wird neu geregelt. Das Rote Kreuz stellt fünf Fahrzeuge zur Verfügung. Das Land Vorarlberg und verschiedene Vereine suchen für diese Busse nun ehrenamtliche Fahrer/innen.

Vertreter/innen von Integration Vorarlberg und ÖZIV vereinbarten in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Roten Kreuzes, Roland Gozzi, bei Landesrat Dr. Christian Bernhard eine neue Lösung für den Behindertenfahrdienst in Vorarlberg.

„Das Rote Kreuz stellt fünf Fahrzeuge in den unterschiedlichen Regionen sowohl abends, nachts und auch an den Wochenenden zur Verfügung“, berichtet die Obfrau von Integration Vorarlberg, Claudia Niedermair, von den Gesprächen. „Es wird nun von den unterschiedlichen Vereinen, aber auch von Seiten des Landes versucht, einen Pool von Fahrern und Fahrerinnen zu finden, die bereit sind, nach Anmeldung je nach Bedarf Fahrten in der jeweiligen Region durchzuführen.“

Fahrer/innen für Behindertentransporte gesucht

Die ehrenamtlichen Fahrer/innen sollten sowohl abends, nachts und auch an den Wochenenden Zeit haben und bereit sein, nach Anmeldung je nach Bedarf, Fahrten in der jeweiligen Region durchzuführen.
Die Fahrer und Fahrerinnen werden vom Roten Kreuz eingeschult und sind auch über das Rote Kreuz versichert. Die Organisation und Koordination wird weiterhin vom Roten Kreuz übernommen. Auch Freunde, Bekannte, Angehörige von Betroffenen können sich als Fahrer/innen melden.
Wer weitere Informationen oder sich gleich als Fahrer/in anmelden möchte schickt eine Email an: office@v.roteskreuz.at
oder an das Land Vorarlberg: elisabeth.tschann@vorarlberg.at.

Andreas Guth: „Prinzipiell begrüßt Reiz die Verbesserung des Behindertenfahrdienstes. Bisher ist der Organisationsaufwand für eine Fahrt jedoch zu groß (gewesen). Als Ziel sollte eine Dienstleistung stehen, die jeder Betroffene Selbstbestimmt nützen kann. Das ließe auch spontane Entscheidungen zu. Damit würde der Dienst attraktiver und häufiger beansprucht.“

Wie bereits berichtet hat das Rote Kreuz den Behindertenfahrdienst eingeschränkt und die Einsatzzeiten – vor allem Nachts und am Wochenende – verkürzt.

Verein Integration Vorarlberg



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