Keine Persönliche Assistenz in Vorarlberg?

von Heinz Grabher

Ein Rollstuhlfahrer steht auf einem Felsplateau mit weitem Blick auf den Grand Canyon. Fotoquelle: www.freeonwheels.de
Ein Rollstuhlfahrer steht auf einem Felsplateau mit weitem Blick auf den Grand Canyon. Fotoquelle: www.freeonwheels.de

Reiz – Selbstbestimmt Leben Vorarlberg fordert, dass es in Vorarlberg wenigstens ein Konzept zur Persönlichen Assistenz gibt, das nicht schlechter ist als jenes der Bundesländer Tirol, Wien, Oberösterreich oder Steiermark.

Am 2. Juni dieses Jahres staunten die ReizlerInnen nicht schlecht, als sie aus der VN erfuhren, dass sie ein Persönliches Assistenz Konzept für Vorarlberg ablehnen. Dort war Folgendes zu lesen: „…plötzlich machen jene, die es betrifft, einen Rückzieher. … Denn statt einer eigenen fordern die Selbstvertreter jetzt nämlich eine österreichweite Lösung. …“

Siehe VN-Originalbeitrag „Ein Konzept muss zurück in die Warteschleife“

Da hat wohl jemand etwas falsch verstanden.

Zur Klarstellung wiederholen wir nochmals:
Reiz – Selbstbestimmt Leben fordert, dass es in Vorarlberg wenigstens ein Konzept zur Persönlichen Assistenz gibt, das nicht schlechter ist als jenes der Bundesländer Tirol, Wien, Oberösterreich oder Steiermark.

Obmann Andreas Guth hat den Vorstoß der Landesregierung ein PA Model übergangsweise in Vorarlberg umzusetzen sehr begrüßt. „Anfänglich sah es damit auch gut aus. Wir waren vom März 2010 bis Juni 2011 in diesem Prozess beteiligt, wie dies die UN-Behindertenkonvention im Sinne der Partizipation vorsieht. Leider kam dieser Prozess wegen eines Landesrat- und Beamtenwechsels zum Erliegen. Deshalb laden wir Landesrat Dr. Bernhard zu einem persönlichen Gespräch ein, damit gegenseitiges Verständnis entstehen kann. Ich hoffe dies ist auch im Sinne des Landesrates.“

Was Reiz – Selbstbestimmt Leben Vorarlberg auch fordert, ist eine bundeseinheitliche Lösung der Persönlichen Assistenz. Da müssen sich die Bundesländer jedoch zuerst auf ein gemeinsames Modell einigen. Wir vermuten, das wird noch einige Jahre dauern.

Die Vorarlberger Lösung dauert hoffentlich nicht so lange!

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