Persönlich Menschlich Sinnvoll
14.11.2011 15:07 von Heinz Grabher
Noch ist das Berufsbild „Persönliche Assistentin“ in Vorarlberg nahezu unbekannt. Das sollte sich bald ändern, denn über 60 Interessierte kamen am 10. November zur Veranstaltung der VAG – Vorarlberger AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. Gemeinschaft „Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. in Vorarlberg“ in das Hotel Krone in Dornbirn. Die Vorteile der Persönlichen AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt.: Die Arbeit ist persönlich, menschlich, sinnvoll und Menschen mit Behinderung können ein Selbstbestimmtes Leben führen.
Zur Einführung erklärte Reinhard Zischg die Philosophie der Persönlichen AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt.. „Selbstbestimmung ist der Kern der Persönlichen AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt.. Damit müssen sich die Betroffenen genauso wie die Persönlichen AssistentInnen auseinandersetzen. Die Macht geht vom Betroffenen aus, nicht vom Pfleger. Der Betroffene fällt die Entscheidungen, was, wann, von wem, wo und wie gemacht wird. Vom bisherigen Bild der Pflege müssen wir uns verabschieden“, ist Reinhard Zischg überzeugt.
Seit April 2010 ist Sabrina Nitz als Koordinatorin bei der VAG angestellt. Sie präsentiert die Leistungen, die von der VAG angeboten werden: Vermittlung, Suche und Organisation von Persönlicher AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt., sowie die Verwaltung der bestehenden Assistenzplätze. Ein wichtiges Instrument bei ihrer Arbeit ist die Online-Assistenzdatenbank. Die Beratungen für Betroffene werden nach den Regeln des Peer CounselingBeratung von Behinderten für Behinderte. durchgeführt. Derzeit besteht das VAG-Gremium aus Reiz – Selbstbestimmt Leben, ÖZIV und VBSV.
In diesem Jahr versorgten 32 AssistentInnen 26 KundInnen. Dabei leisteten sie über 5.300 Assistenzstunden. Derzeit üben die Arbeit meistens StudentInnen, Hausfrauen und Mütter aus.
In der Diskussion berichten Betroffene über ihre Erfahrungen mit Persönlicher AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt.. Die vom Bund finanzierte „Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. am Arbeitsplatz“ wird sehr positiv erwähnt. Jedoch fehlt eine ähnliche Einrichtung für die Teilhabe in der Gesellschaft in der Freizeit. Wer keinen großen Freundeskreis hat, kann sich die Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. nur schwer organisieren. „Hier würde die Einführung eines Persönlichen Budgets wie in Deutschland praktiziert helfen“, berichten Betroffene.
Süleyman Kurt hat 20 Jahre in der Lebenshilfe gelebt. Seit zwei Jahren organisiert er sein Leben mit Persönlicher AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. und hat eine eigene Wohnung. Er beschreibt den Vorteil der Persönlichen AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. so: „In den zwei Jahren in der eigenen Wohnung habe ich mehr erlebt, als in den 20 Jahren davor.“
Zwei der AssistentInnen von Süleyman Kurt standen als Gesprächspartner zur Verfügung. Für Gabriele Hörburger und Martin Mayer stehen der persönliche, menschliche Kontakt und der positive Sinn der Arbeit im Vordergrund. Von ihren Bekannten hören sie Fragen wie: „Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. – was ist das, wer zahlt das und was machst du sonst noch?“
Gabriele Hörburger: „Ich kenne Sülo von früher – da habe ich bei der Lebenshilfe gearbeitet. Meine Motivation als Persönliche Assistentin zu arbeiten: es ist persönlich, menschlich. Es ist eine sinnvolle Arbeit. Sülo ist manchmal ein Vorbild für mich. Er gibt nicht auf. Der Unterschied zur Arbeit bei der Lebenshilfe: als Persönliche Assistentin ist es meine Aufgabe auf die Bedürfnisse von Sülo einzugehen. Was als Betreuerin im Wohnheim einer großen Einrichtung nicht geht. Eine große Herausforderung ist das Finden einer richtigen Distanz oder Nähe.“
Martin Mayer: „Mich zieht es immer wieder in den Sozialbereich. Meine Arbeiten bei Sülo sind u.a. Kochen, Bügeln, Begleiten. Da ich in Batschuns wohne, gibt es manchmal Konflikte mit meinem Bedürfnis früh genug ins Bett zu kommen. Das ist eine große Herausforderung, denn manchmal muss ich früher aufbrechen, als Sülo will. Was mir auch gut gefällt ist die Arbeit im Team.“
Claudia Fessler lebt seit vier Jahren mit Persönlicher AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. und freut sich über viele Kontakte bei der Suche nach ArbeiterInnen. „Manche fragen mich dann: Hast du keine Mama? Die haben jedoch nicht verstanden, dass es um meine Selbstbestimmung geht und auch die elterlichen Pflichten haben irgendwann ein Ende. Ich wünsche mir, dass Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt. als neues Berufsbild entwickelt wird. Damit ein Persönlicher Assistent auch davon leben kann – mit Familie. Das ist derzeit leider noch nicht möglich.“
Das Land Vorarlberg hat geplant, Persönliche AssistenzPersönliche Assistenz ist Hilfestellung, bei der der/die Betroffene bestimmt, wer, wann, wie, wo und wieviel unterstützt./Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung einzuführen. Seit dem Frühjahr 2010 war Sabrina Nitz mit mehreren Vertretern von Reiz – Selbstbestimmt Leben, ÖZIV und VBSV in einer Arbeitsgruppe des Landes Vorarlberg und hat ein Konzept dazu erarbeitet. Leider gibt es derzeit kein Geld, um das erarbeitete Konzept umzusetzen.











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